Im Südosten Brasiliens treffen drei auf der Welt einzigartige Ökosysteme auf engstem
Raum zusammen. Inmitten des Atlantischen Regenwalds wohnen wir in einer Eco-Lodge
mit natürlichem Swimmingpool und einem „hauseigenen“ Orchideen- und Bromeliengarten.
Der Atlantische Regenwald zählt zu einem der zehn wichtigsten biologischen
Hotspots der Erde. Durch die Savanne und die Caatinga (Halbwüste) ist er vom
Amazonas Gebiet getrennt und 20 Millionen Jahre älter! Viele einzigartige und
vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere können hier beobachtet werden. Große
Bäume, darunter Brasil- und Eisenholzbäume, Bahia-Jacarandas und Zedern sind
hier heimisch. Hinzu kommen Orchideen, Bromelien und seltene Baumfarne. 130
Säugetierarten, 180 Amphibienarten und über 800 Vogelarten bevölkern den Regenwald.
Der „Campo Rupreste“ im Orgelgebirge ist ein einzigartiges Refugium für
eine große Anzahl endemischer Pflanzenarten, die auf ca. 1000 Höhenmeter
auftreten und sich in Felsspalten und Sandböden entwickeln. Meist sind es
farbenfrohe Pflanzen wie Orchideen (z.B. Cattleya elongata), viele Bäume in
Bonsai-Form, Kakteen und Begonien. Im Orgelgebirge ist eine der größten Bromelien
der Welt heimisch, die Alcantarea imperialis.
Auf unserem Abstecher an die Ostküste lernen wir das Ökosystem der „Restinga“ kennen.
Der Übergang zwischen Atlantischem Regenwald und Steppe wird durch arme, sandige
Böden mit hohem Salzgehalt geprägt. In den drei Tagen an der Küste verbleibt Zeit,
sich am Strand zu erholen und im Küstenstädtchen Búzios die südamerikanische
Lebensart zu genießen.
Abgerundet wird unsere Tour durch einen Besuch von Rio de Janeiro, wo wir einen
der schönsten und größten Botanischen Gärten Südamerikas und die berühmte Copacabana
besuchen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Flug ab Frankfurt - Rio de Janeiro, Fahrt in das Orgelgebirge (A)
Nach unserer Ankunft am Flughafen Rio de Janeiro, wo wir von unserem
Reiseleiter in Empfang genommen werden, brechen wir zu einer
abwechslungsreichen Fahrt in Richtung Norden auf und erreichen nach ca.
2 ½ Stunden die Eco-Lodge Itororó im Orgelgebirge. Nach dem Check In und
einer Erfrischung wagen wir noch einen Sprung in das „Naturschwimmbad“
der Lodge. Mit einem typisch brasilianischen Abendessen schließen wir
den Tag ab. 9 Ü in der Eco-Lodge Itororó.
- 2. Tag
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Atlantischer Regenwald (F/M/A)
Nach einem gemütlichen Frühstück heißt es Wandern durch den Regenwald.
Wir erfahren Wald und Wasser, fotografieren und bewundern Fauna und Flora.
Am frühen Nachmittag kehren wir gegen 13 Uhr zur Lodge zurück, wo ein
wunderbares Mittagessen auf uns wartet. Am Nachmittag können wir in den
natürlichen Swimmingpool springen, die Eindrücke des Vormittages wirken
lassen oder einen Spaziergang in den Bromelien- und Orchideengarten der
Lodge unternehmen. Nach dem Abendessen kann, wer möchte, mit in den Wald
und die tropische Natur mit ihren Geräuschen und Gerüchen im Dunkeln erleben.
- 3. Tag
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Wanderung auf den Poussolet (1400 m) (F/M/A)
Nach einem reichhaltigen Frühstück mit vielen tropischen Früchten, leckeren
frisch-gepressten Säften, Kaffee, Tee und vieles mehr wandern wir auf den
Poussolet (1440 m), der in der Nähe der Eco-Lodge liegt (ca. 4 Stunden hin
und zurück). Von hier aus bewundern wir die wunderschöne Bergkulisse des
Naturschutzparks Tres Picos. Am frühen Nachmittag sind wir zurück auf der
Eco-Lodge Itororó. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wir können am
Naturschwimmbad entspannen, im Orchideengarten spazieren, in der Hängematte
liegen ... Nach dem Abendessen lassen wir die Eindrücke des Tages am
Lagerfeuer wirken.
- 4. Tag
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Wandern im Atlantischen Regenwald (F/M/A)
Nach dem Frühstück heißt es Wandern durch den Atlantischen Regenwald
(ca. 3 Stunden). Dieses Ökosystem zählt zu den 10 wichtigsten biologischen
Hotspots der Erde. Hier finden wir eine höhere Artenvielfalt als im Amazonas
Gebiet. Im 16. Jahrhundert bedeckte der Atlantische Regenwald eine Fläche
von 1,5 Millionen qm². Heute sind nur noch ca. 10% dieses seltenen Bioms
erhalten, die sich hauptsächlich in den Bundesstaaten São Paulo, Rio de
Janeiro, Minas Gerais, Espírito Santo und Paraná befinden. Der Atlantische
Regenwald ist durch die Savanne und die Caatinga (Halbwüste) vom Amazonas
Gebiet getrennt und 20 Millionen Jahre älter. Durch diese geologische
Trennung kommen nur wenige Pflanzen- und Tierarten in beiden Gebieten vor.
Im Atlantischen Regenwald gibt es schätzungsweise 130 Säugetierarten, unter
diesen vier Abarten des Löwenaffen, der nur in diesem Ökosystem noch
anzutreffen ist; 180 Amphibienarten und über 800 Vogelarten. Darunter sind
viele einzigartige und vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere. Zu der
heimischen Flora zählen viele große Bäume, darunter Brasil-, Eisenholzbäume,
Bahia-Jacarandas und Zedern. Hinzu kommen Orchideen, Bromelien und eine Anzahl
seltener Baumfarne. Wir wandern durch Wald und Hochebene, fotografieren und
bewundern Fauna und Flora. Zurück auf der Eco Lodge genießen wir ein
wunderbares Mittagessen und nehmen uns den Rest des Nachmittages zur
freien Gestaltung.
- 5. Tag
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Rio de Janeiro (F)
Am frühen Morgen fahren wir nach Rio (ca. 2,5 Stunden), um diese einmalige
Stadt zu erkunden. Vom Corcovado aus genießen wir einen spektakulären Blick
über Rio de Janeiro, eine der schönsten Städte der Welt. Auf dem Corcovado
befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, eine 38 Meter hohe Christus-Statue,
die zu einem der neuen Weltwunder gewählt wurde. Danach fahren wir in den
Botanischen Garten (einen des schönsten und größten Südamerikas).
Am Nachmittag besuchen wir die berühmten Copacabana und Ipanema Strände.
Am späten Nachmittag Rückfahrt in das Orgelgebirge.
- 6. Tag
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Botanisieren im Orgelgebirge (F/LP/A)
Per Kleinbus oder Jeep fahren wir an die Südseite des Orgelgebirges
(ca. 40 Minuten). Auf einer wunderschönen und einfachen Wanderung, die
stetig leicht bergab führt, erfahren wir die klimatischen und geografischen
Veränderungen der Region. Dazwischen, in berauschender Vielfalt, das Element
des Wassers: als Quelle, Bach und Wasserfall, in kleinen und größeren Flüssen;
gebettet und eingerahmt von Bergen, Hügeln, Felswänden und weiten Ebenen. Die
Pflanzenwelt wird durch zahlreiche Orchideenarten, üppige Baumfarne und
vielfältige Palmen geprägt. Unzählige Bromelien, Kakteen, Fuchsien,
Helikonien, auch etliche Moose und viele andere exotische Pflanzen
sind hier zuhause. Viele bedrohte Tierarten finden in dieser vielfältigen
Landschaft noch immer ihre Heimat. Wir haben genügend Zeit zum Fotografieren
und Bewundern. Wenn wir Glück haben, sehen wir hier die Ariranha, eine seltene
Otterart, oder den kleinen Ozelot. Unser Lunchpaket nehmen wir mitten im
Regenwald ein. Am späten Nachmittag kommen wir nach einer langen und schönen
Wanderung zurück in die Eco-Lodge Itororó.
- 7. Tag
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Botanisieren in den Höhenlagen (Campo Rupestre) des Orgelgebirges (F/LP)
Am frühen Morgen fahren wir in die Höhenlagen des Orgelgebirges. Wir wandern
durch die wunderschöne Landschaft mit Granitbergen und seltener Flora
(ca. 4 Stunden). Wir nehmen uns Zeit zum Botanisieren, Fotografieren und
Genießen. Hier finden wir unter anderem Laelia-, Sophronitis- und
Epidendrum-Arten. Eine der größten Bromelie der Welt ist hier heimisch,
die Alcantarea imperialis.
Beim "Campo Rupestre", häufig als ökologisches
Rückzugsgebiet (Refugium) klassifiziert, handelt es sich um eine Vegetation,
die um die 1000 Höhenmeter auftritt. Diese Vegetation besteht fast
ausschließlich aus endemischen Pflanzenarten, die sich in Felsspalten und
Sandböden entwickeln. Die Pflanzen sind klein - Blätter, Zwiebeln, Stängel
und Wurzeln haben sich an die Umgebung angepasst und verschiedene Mechanismen
zum Schutz vor Austrocknung, vor der intensiven Lichteinstrahlung und vor
den starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht entwickelt. Unter
diesen meist farbenfrohen Pflanzen, befinden sich Orchideen, z. B. Cattleya
elongata, viele Bäume in Bonsai-Form, z. B. Clusia spec., etliche
Melastomataceen (Cambessedesia, Lavoisieria, Microlicia) sowie Kakteen und
Begonien. (Referenz: Prof. Dr. Susanne Bickel)
Nach einem anstrengenden aber schönen Tag sind wir am Nachmittag in der
Eco-Lodge Itororó zurück.
- 8. Tag
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Wandern im Nationalpark Serra dos Órgãos (F/M/A)
Heute fahren wir mit dem Kleinbus quer durch das Orgelgebirge in Richtung
Teresópolis. Auf dem Weg besuchen wir den berühmten Künstler Nego, der uns
einen Blick auf seine interessanten Kunstwerke aus Lehm und Holz gewährt.
Danach fahren wir weiter bis zum Nationalpark Serra dos Órgãos, einem der
schönsten Nationalparks Brasiliens, der uns auf unserer Wanderung eine
beeindruckende Bergkulisse bietet. Am frühen Abend kehren wir wieder zur
Eco-Lodge Itororó zurück.
- 9. Tag
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Tag zur freien Verfügung (F/M/A)
Heute haben wir Zeit, die Eindrücke der Reise wirken zu lassen und im
Orchideengarten oder im Atlantischen Regenwald von Itororó spazieren zu
gehen, im Naturschwimmbad zu baden, zu entspannen, zu plaudern ...
Am Abend stellen wir unser Reisegepäck für unseren kleinen Abstecher an
die Küste zusammen.
- 10. Tag
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Fahrt an die Küste nach Búzios (F)
Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer Reise an die Küste auf. Eine schöne
Landstraße entlang mit Stopps an Wasserfällen, zum Fotografieren, Baden und
Botanisieren, erreichen wir mittags das Küstenstädtchen Búzios. Hier treffen
wir auf das einzigartige Ökosystem „Restinga“, ein Übergang zwischen
Atlantischem Regenwald und Steppe. Es gedeihen unter anderem Tilandsia
usneoides, Cattleya guttata und vieles mehr. Die „Restinga“ ist geprägt
durch die ungünstigen Umweltbedingungen, insbesondere arme, sandige Böden
mit hohem Salzgehalt (RODERJAN et al. 1997). Die Vegetation wird durch
Springfluten oder Sprühstaub von Meersalz beeinflusst. Im Unterschied zur
Mangrove fehlt der Einfluss von Süßwasser aus fließenden Gewässern.
Mechanische Einflüsse wie die Schleppkraft der Gezeitenströmungen und
äolische Windverlagerung verhindern eine Bodenentwicklung und führen zu
Wanderdünenbildung. Vor allem grobsandige Böden besitzen eine geringe
Wasserspeicherkapazität. Unter dem Begriff der "Restinga" fallen ebenfalls
Pflanzengesellschaften auf Küstenfelsen und Röhrichte an
Grundwasseraustrittsstellen. (Referenz: Prof. Dr. Susanne Bickel)
Abends kann in sehr guten Restaurants die brasilianische und
internationale Küche gekostet werden.
3 Ü in einem Pousada (Herrenhaus) in Búzios.
- 11. Tag
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Búzios, Botanisieren in der Restinga (F)
Heute erkunden wir die Südseite von Búzios. Die Vegetation ist hier niedriger
und struppiger mit vielen Kakteen, Orchideen, Bromelien, Clusias und
Tabebuias. Wir lassen uns genügend Zeit am Strand zum Baden und um Sonne
zu tanken. Am Abend schlendern wir durch die schönen Gassen, genießen gutes
Essen, lassen Eindrücke wirken …
- 12. Tag
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Búzios, Erholungstag (F)
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Stadtbummel, das Flanieren
nach brasilianischer Art kann hier ideal geübt werden. wir können mehrere
Strände erforschen, Gärten bewundern, Gerüche und Geräusche wahrnehmen,
Bilder machen oder nur gemütlich Faulenzen…
- 13. Tag
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Fahrt von Búzios nach Rio, Abflug (F)
Bis zum frühen Nachmittag haben wir Zeit am Strand zu liegen und einen
letzten Sprung ins Wasser zu machen oder die letzten Einkäufe zu tätigen.
Dann fahren wir zurück nach Rio de Janeiro. Hier nehmen wir am frühen
Abend Abschied von unserem Exkursionsleiter.
Rückflug nach Frankfurt.
- 14. Tag
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Ankunft in Frankfurt
Gegen Mittag Ankunft am Frankfurter Flughafen.