Aktuelle Reisen
Brüssel - Flandern - London
Schienenkreuzfahrt
Besteigung des biblischen Berges Ararat
Faszination des Mythos
Besteigung des Erciyes, Hasan Dağı, Mount Embler
Vulkanberge in Kappadokien, Trekking im Taurusgebirge
Besteigung des Kaçkar-Gipfels
Trekking im Pontischen Gebirge
Besteigung des Artos, Nemrut & Tendürek
Bergwelt zwischen Vansee und Ararat
Brasilien
Atlantischer Regenwald, Steppe und Dünenküste
Herbstblüher am Bafasee
Botanisieren an der Ägäis
Orchideen im Fynbos
Südafrika rund um das Kap der Guten Hoffnung
Tai Chi & Wandern
Entspannungsurlaub in Aveyron/Südfrankreich
TCM - Traditionelle Chinesische Medizin
Medical Wellness Woche am Bafasee
Aroma-Massage-Kurs am Bafasee
Die Welt der ätherischen Öle, Kräuter- und Blütenessenzen
Gesundheitswoche am Bafasee
Der persönliche Weg zu mehr Aktivität & Vitalität
Maurische Impressionen
Aquarellmalen in Andalusien
Farbsonaten der Toskana
Aquarellieren und Zeichnen
Fotokurs am Bafasee
Bildgestaltung und digitale Technik
Chor-Studienwoche
an der Kathedrale von Chartres
Cevennen-Projekt 2008
Konzertreise nach Südfrankreich
Ostpreußen
Königsberg und Kurische Nehrung
Alte Kulturen in Zentral-Anatolien
Hethiter- und Seldschukenreiche, Kappadokien, Phrygien
Zwischen Nemrut, Ararat und Tur Abdin
Alte Kulturen im Zweistromland
Große Rundreise Ostanatolien
Religionen, Völker und Kulturen
Vom Schwarzen Meer ins ostanatolische Hochland
Kirchen und Klöster in grandioser Bergwelt
Zwischen Troja, Ephesus und Bursa
Von Istanbul zum Bafasee
Lykische Küste, Ionien, Karien & Pamukkale
Von Antalya zum Bafasee
Altes Kulturland rund um den Bafasee
Zwischen Ephesus, Bodrum und Pamukkale
Land und Leute an Ararat und Vansee
Kultur und Wandern in Ostanatolien
Galizien und Portugal
Zwischen Porto und Santiago de Compostela
Wandern und Wein in Südfrankreich
Cevennen und Ardèche
Sonnenfinsternis-Reise 2008
Wandern im hohen Altai-Gebirge
Mit der Transsibirischen Eisenbahn zur Sonnenfinsternis 2008
Wandern im hohen Altai-Gebirge
Naturwunder Kappadokien
Kulturwandern in bizarrer Erosionslandschaft
Wandern in Kappadokien
Im Land der Feenkamine und Felsenkirchen
Frühling im Bärenrevier (Wandertour)
Alpenwildnis Dürrenstein
Wölfe in der Lausitz (Fahrradtour)
Biber, Fischotter und Seeadler in Sachsen
Wölfe in der Lausitz (Kurztrip)
Biber, Fischotter und Seeadler in Sachsen
Bergwälder der Ostkarpaten, Bieszczady-Nationalpark (Wandertour)
Wisent, Bär, Wolf und Luchs
Moore und Bruchwälder in Posen (Fahrradtour)
Von Auerhuhn, Elch und Fischadler
Mit dem Wildbiologen auf Pirsch (Wandertour)
Wölfe, Bären und Luchse in Transsylvanien
Unbekanntes Naturparadies Kocevsko (Wandertour)
Gottscheer Land
Julische Alpen, Triglav-Nationalpark
Im Revier von Gämse, Luchs und Auerhahn
Bulgarien: Vogelzug Via Pontica
Greifvögel, Geier, Feuchtgebiete
Brasilien
Tierwelt im Mato Grosso und im Pantanal
Ecuador
Auf der Straße der Vulkane von Quito nach Guayaquil
Ecuador und Galapagos
Hochlandexkursion, Galapagos-Kreuzfahrt
Vogelzug bei Gibraltar
Kaffernsegler und Korallenmöwe
Peru
Küstenregion, Oxapampa, Satipo, Cusco, Machu Picchu
Vogelzug am Bosporus
(Tour 2)
Per Rad und Schiff durch Masuren
Individualreise
Per Rad und Schiff durch Masuren
Gruppenreise
Urlaub im Radler - Resort
Masurische Seen
Zauberhaftes Masuren
Gruppenreise
Masurische Impressionen
Individualreise
Rad- & Wandertouren in Kappadokien (15 Tage)
Im Land der Feenkamine und Felsenkirchen
Ecuador
Auf der Straße der Vulkane von Quito nach Guayaquil


Dr.Koch-Reisen-Weltkarte >>
Kontakt - DR. KOCH REISEN

Am Stadtgarten 9
76137 Karlsruhe

E-Mail: info@dr-koch-reisen.de

Tel.: 0721-151 151

Hier klicken, um diesen Gespraechspartner einfach und kostenlos anzurufen!
GoYellow - Branchenbuch

 

Archäologische Reisen

Anatolien zwischen Euphrat und Tigris
Von Göbekli Tepe durch den Tur Abdin zum Berg Nemrut

Göbekli Tepe im Südosten Anatoliens - eine archäologische Jahrtausend-Sensation! Nur ein Bruchteil dieser ersten von Menschenhand erbauten monumentalen Kultstätte ist bisher freigelegt. Über 10.000 Jahre lagen hier die ältesten Skulpturen der Menschheit in der Erde verborgen, rätselhafte Figuren, Megalithpfeiler mit Tierreliefs und uralten Symbolen. Im Fruchtbaren Halbmond nahe der Stadt Urfa entstanden im frühen Neolithikum feste Siedlungen, hier wurde der Mensch sesshaft, entwickelte Ackerbau und Viehzucht: die Wiege der Zivilisation. In geschichtlicher Zeit haben viele Völker und Kulturen in der Region ihre Spuren hinterlassen. Biblischer Boden in Urfa, der Stadt Abrahams. Durch das nördliche Zweistromland führt die Reise in das schon im 1. Jh. missionierte christliche Siedlungsgebiet des Tur Abdin. Ein besonderes Erlebnis erwartet uns am Nemrut, dem Berg der Götter, mit gigantischen Kolossalstatuen des kommagenischen Herrschers Antiochus.

Preis pro Person
Doppelzimmer1.680,00 €
Einzelzimmer1.860,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 1.780,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
Sa., 20. Sep. 2008-Sa., 04. Okt. 2008
Sa., 04. Okt. 2008-Sa., 18. Okt. 2008
Sa., 04. Apr. 2009-Sa., 18. Apr. 2009
Sa., 18. Apr. 2009-Sa., 02. Mai. 2009
Sa., 02. Mai. 2009-Sa., 16. Mai. 2009
Sa., 16. Mai. 2009-Sa., 30. Mai. 2009
Sa., 30. Mai. 2009-Sa., 13. Jun. 2009
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 – 18 Personen
Hinweise
- Bei eigener Anreise 250 € Ermäßigung.
- Eintrittsgelder sind nicht im Reisepreis inbegriffen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 68,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Wir empfehlen das Reisebuch "Türkei"online bestellen
Michael Müller Verlag, 912 Seiten, zahlreiche Detailkarten
(versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)

Anreise
Abflüge ab Amsterdam, Athen, Basel, Brüssel, Genf, London, Madrid, Moskau, New York, Paris, Prag, Rom, Straßburg, Stockholm, Warschau sind mit einem Preisaufschlag möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Anreise

Flug über Istanbul nach Gaziantep, Transfer zum Hotel. 2 Ü in Gaziantep.

2. Tag

Dülük, Gaziantep

Am Dülükbaba Tepe römische Felsgräber, Mithras-Kulthöhlen, Heiligtum des Jupiter Dolichenus, syrische Kirchen. In Gaziantep Archäologisches Museum mit den fantastischen Exponaten des hellenistisch-römischen Zeugma. Kurz vor der Überflutung von Zeugma durch die gestauten Wasser des Euphrat konnten in spektakulärer Notgrabung die kostbarsten Mosaikböden gerettet werden. Sehenswert die Sammlung späthethitischer Reliefblöcke. Aufstieg auf die Stadtfestung. In den Schmiede-Werkstätten der Altstadt kunstvolle Kupfer- und Messingarbeiten.

3. Tag

Birecik, Urfa

Besuch der Waldrappstation in Birecik am Euphrat. In Urfa, dem Edessa der Kreuzfahrer, soll Abraham auf dem Weg von Ur in Chaldäa ins Gelobte Land sein Lager aufgeschlagen haben. Heute leben in Urfa arabische, kurdische und türkische Muslime, griechisch-orthodoxe, armenische und römisch-katholische Christen sowie eine jüdische Gemeinde. Wir verweilen am Abrahamsteich mit seinen Heiligen Karpfen, besichtigen die Halil Rahman- und die Alte Moschee, besuchen die muslimische Wallfahrtsstätte der Abraham-Einsiedelei mit dem Grab Hiobs und die „Geburtsgrotte“ Abrahams mit heilkräftiger Quelle. Aufstieg auf die Zitadelle. 3 Ü in Urfa.

4. Tag

Göbekli Tepe, Urfa Museum

Fahrt zur Kultstätte Göbekli Tepe, die zur Zeit ausgegraben wird. Beeindruckend ist die Lage auf einem Hügel am Rande der mesopotamischen Ebene. Wegen Einsturzgefahren im Gelände ist die Ausgrabungsstätte meist geschlossen.Wir machen jedoch einen etwa einstündigen Rundgang um diese mystische Stätte, besichtigen antike Steinbrüche, eine Zisterne und einen nicht vollendeten T-Pfeiler. Die mit Tierreliefs verzierten Pfeiler innerhalb der Ausgrabungsstätte kann man eventuell erkennen. Im Archäologischen Museum von Urfa befindet sich die bisher älteste, überlebensgroße Kultfigur, die von Menschenhand angefertigt wurde, und mehrere monumentale Tierplastiken aus Göbekli Tepe.

5. Tag

Harran

In spätbabylonischer Zeit war Harran, seit 5000 Jahren bewohnt, Reise- und Handelsstation zwischen Mesopotamien und Anatolien; berühmt der Tempel des Mondgottes Sin. Von hier aus machte sich Abraham mit Sarah nach Kanaan auf. Heute ist Harran ein abgelegenes Trulli-Dorf, von seiner einstigen Größe zeugen nur noch Ruinen, darunter die der ältesten Universität des Morgen- und Abendlandes. Zurück nach Urfa. Nachmittags Bummel durch den Altstadt-Bazar.

6. Tag

Mardin

Fahrt durch Steppe und Halbwüste auf das Hochplateau des Tur Abdin, „Berg der Knechte Gottes“. Außer Kurdisch, Arabisch und Türkisch wird hier noch Aramäisch, die Sprache Jesu, gesprochen. Malerisch liegt die uralte Stadt Mardin mit ihren kunstvoll verzierten Kalksteinhäusern, Kirchen, Moscheen und Medresen am Berghang unter der Festung. In Mardin wohnen Arabisch sprechende aramäische Christen und Muslime, Glockenläuten mischt sich mit dem Ruf des Muezzins. Besuch von St. Michael, eine der ältesten Kirchen des Tur Abdin, der Bischofskirche, der Alten Moschee und des Basars. 2 Ü in Mardin.

7. Tag

Mardin, Deir Az-Zafaran

Das Museum in einem alten Stadtpalast ist einen Besuch wert. Besuch der Medresen aus dem 12. - 15. Jh., beeindruckend die Zinciriye mit ihren gestreiften Kuppeln. Fahrt zum syrisch-jakobitischen Kloster und alten Patriarchatssitz Deir Az-Zafaran, ein im 4. Jh. umgebauter Tempel des Mondgottes Sin mit schönen Arkaden, Innenhöfen und Kirchen; Mosaike aus dem 4. Jh. Das Kloster besitzt eine der ersten Bibeln. Höhlen in der Felswand hinter dem Kloster boten den Wanderpredigern des 2. Jh.s Schutz, die die christliche Botschaft in der Region verbreiteten.

8. Tag

Dara, Nusaybin

Fahrt nach Süden in Richtung syrische Grenze. Abstecher zur Ruinenstätte des oströmisch-byzantinischen Dara Anastasioupolis in der Nähe des Dorfs Oğuz, von Kaiser Justinian einst als Festung gegen die Perser ausgebaut. In Nusaybin, dem zwischen Römern und Parthern schwer umkämpften Nisibis, besichtigen wir die syrisch-orthodoxe Jakobuskirche (4. Jh.), die Zeynel Abidin-Moschee und alte Türben. 1 Ü in Nusaybin.

9. Tag

Mar Gabriel, Midyat

Das Doppelkloster Deir Mar Gabriel (4./5. Jh.) mit seinen Kirchen und Grabbauten ist heute das wichtigste Kloster des Tur Abdin. Im Zuge von Verfolgungen wurde es öfter zerstört und wieder aufgebaut. Über 80 Klöster gab es im Mittelalter im Tur Abdin - mit den Raubzügen der Kreuzfahrer begann für die monophysitischen Christen die Zeit der Verfolgung. Weiter nach Midyat. Rundgang durch das nur noch von wenigen aramäischen Christen bewohnte Städtchen mit schöner mittelalterlicher Architektur, zahlreichen Kirchen und Moscheen, Sitz eines Metropoliten. Midyat ist bekannt für seine Silberschmiede. 2 Ü in Midyat.

10. Tag

Hah, Tur Abdin

Hah, seit fast 3000 Jahren bewohnt, war Königs- und Bischofsstadt; heute ist es ein Dorf. Berühmt ist das Mutter Gottes-Kloster (5. Jh.), Sinnbild der aramäischen Orthodoxie und Architektur, Wahrzeichen des Tur Abdin. Die mündliche Tradition datiert die Fundamente der Marienkirche in das 1. Jht.; die Aramäer sehen sie als die älteste Kirche der Christenheit an, von den aus Bethlehem zurückkehrenden Drei Königen erbaut. Auf dem Rückweg Klosterkirche Mar Yakub in Salah mit figürlichen und ornamentalen Reliefs am Eingangsportal.

11. Tag

Hasankeyf, Silvan

Fahrt zur alten Festungsstadt Hasankeyf, malerisch an einer Engstelle des Tigris von den Römern angelegt, leider von der Überflutung durch einen Stausee bedroht. Aufstieg auf die Zitadelle mit Ruinen des ortokidischen Palastes (12. Jh.). In Silvan, im 5. Jh. als Martyropolis gegründet, sehenswert die Hauptmoschee, der Löwenturm und die den Batman-Fluss überspannende Malabadi-Brücke, eine architektonische und statische Meisterleistung aus dem 12. Jh. 2 Ü in Diyarbakır.

12. Tag

Diyarbakır

Diyarbakır, das römische Amida, ist auf einem dunklen Basaltplateau über dem Tigris erbaut. Eine zehnbogige alte Brücke überspannt den Fluss. Stadtrundgang entlang der 5,5 km langen, im 4. Jh. aus gewaltigen schwarzen Basaltblöcken errichteten Mauer um die Altstadt mit Zitadelle, Bastionen, 72 Wehrtürmen und reliefgeschmückten Stadttoren. Besichtigung der Großen Moschee, einer im 7. Jh. umgebauten Pfeilerbasilika, und der Karawanserei Hasan Pascha.

13. Tag

Arsameia, Nemrut

Mit der Fähre über den Atatürk-Stausee. Von Kahta zum Karakuş Tepe, Grabtumulus der Mutter des kommagenischen Königs Mithridates; bemerkenswert die Adler-Säule. Weiter über die von Septimius Severus über den Cendere gebaute Chabinas-Brücke, Halt an der mamelukischen Festung Yeni Kale. In der kommagenischen Residenz von Arsameia am Nymphenfluss Tunnel, Felsen-Inschrift und das bekannte Felsrelief von König Antiochos I. und Herakles. 1 Ü in einfacher Unterkunft unterhalb des Berggipfels.

14. Tag

Nemrut-Gipfel, Kommagene

Früh am Morgen Aufstieg zur 2150 m hohen Bergkuppe, um den Sonnenaufgang auf dem „Thron der Götter und Herrscher“ mit seinen berühmten Kolossalstatuen zu erleben. Im 1. Jh. v.Chr. ließ Antiochos I das Monumentaldenkmal über seiner letzten Ruhestatt bauen. Gigantisch die Reliefstelen der Götter des griechischen und persischen Pantheons und des vergöttlichten Herrschers auf den Kultterrassen: Ahura Mazda/ Zeus, Mithras/ Apollon, Artagenes/ Herakles, Kommagene, die Schutzgöttin des Reichs, außerdem ein in Stein gemeißeltes „Löwenhoroskop“. Am Nachmittag Rückfahrt nach Gaziantep, 1 Ü.

15. Tag

Rückreise

Flug von Gaziantep über Istanbul nach Frankfurt.

 

Kulturreisen

Anatolien zwischen Euphrat und Tigris
Von Göbekli Tepe durch den Tur Abdin zum Berg Nemrut

Göbekli Tepe im Südosten Anatoliens - eine archäologische Jahrtausend-Sensation! Nur ein Bruchteil dieser ersten von Menschenhand erbauten monumentalen Kultstätte ist bisher freigelegt. Über 10.000 Jahre lagen hier die ältesten Skulpturen der Menschheit in der Erde verborgen, rätselhafte Figuren, Megalithpfeiler mit Tierreliefs und uralten Symbolen. Im Fruchtbaren Halbmond nahe der Stadt Urfa entstanden im frühen Neolithikum feste Siedlungen, hier wurde der Mensch sesshaft, entwickelte Ackerbau und Viehzucht: die Wiege der Zivilisation. In geschichtlicher Zeit haben viele Völker und Kulturen in der Region ihre Spuren hinterlassen. Biblischer Boden in Urfa, der Stadt Abrahams. Durch das nördliche Zweistromland führt die Reise in das schon im 1. Jh. missionierte christliche Siedlungsgebiet des Tur Abdin. Ein besonderes Erlebnis erwartet uns am Nemrut, dem Berg der Götter, mit gigantischen Kolossalstatuen des kommagenischen Herrschers Antiochus.

Preis pro Person
Doppelzimmer1.680,00 €
Einzelzimmer1.860,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 1.780,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
Sa., 20. Sep. 2008-Sa., 04. Okt. 2008
Sa., 04. Okt. 2008-Sa., 18. Okt. 2008
Sa., 04. Apr. 2009-Sa., 18. Apr. 2009
Sa., 18. Apr. 2009-Sa., 02. Mai. 2009
Sa., 02. Mai. 2009-Sa., 16. Mai. 2009
Sa., 16. Mai. 2009-Sa., 30. Mai. 2009
Sa., 30. Mai. 2009-Sa., 13. Jun. 2009
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 – 18 Personen
Hinweise
- Bei eigener Anreise 250 € Ermäßigung.
- Eintrittsgelder sind nicht im Reisepreis inbegriffen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 68,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Wir empfehlen das Reisebuch "Türkei"online bestellen
Michael Müller Verlag, 912 Seiten, zahlreiche Detailkarten
(versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)

Anreise
Abflüge ab Amsterdam, Athen, Basel, Brüssel, Genf, London, Madrid, Moskau, New York, Paris, Prag, Rom, Straßburg, Stockholm, Warschau sind mit einem Preisaufschlag möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Anreise

Flug über Istanbul nach Gaziantep, Transfer zum Hotel. 2 Ü in Gaziantep.

2. Tag

Dülük, Gaziantep

Am Dülükbaba Tepe römische Felsgräber, Mithras-Kulthöhlen, Heiligtum des Jupiter Dolichenus, syrische Kirchen. In Gaziantep Archäologisches Museum mit den fantastischen Exponaten des hellenistisch-römischen Zeugma. Kurz vor der Überflutung von Zeugma durch die gestauten Wasser des Euphrat konnten in spektakulärer Notgrabung die kostbarsten Mosaikböden gerettet werden. Sehenswert die Sammlung späthethitischer Reliefblöcke. Aufstieg auf die Stadtfestung. In den Schmiede-Werkstätten der Altstadt kunstvolle Kupfer- und Messingarbeiten.

3. Tag

Birecik, Urfa

Besuch der Waldrappstation in Birecik am Euphrat. In Urfa, dem Edessa der Kreuzfahrer, soll Abraham auf dem Weg von Ur in Chaldäa ins Gelobte Land sein Lager aufgeschlagen haben. Heute leben in Urfa arabische, kurdische und türkische Muslime, griechisch-orthodoxe, armenische und römisch-katholische Christen sowie eine jüdische Gemeinde. Wir verweilen am Abrahamsteich mit seinen Heiligen Karpfen, besichtigen die Halil Rahman- und die Alte Moschee, besuchen die muslimische Wallfahrtsstätte der Abraham-Einsiedelei mit dem Grab Hiobs und die „Geburtsgrotte“ Abrahams mit heilkräftiger Quelle. Aufstieg auf die Zitadelle. 3 Ü in Urfa.

4. Tag

Göbekli Tepe, Urfa Museum

Fahrt zur Kultstätte Göbekli Tepe, die zur Zeit ausgegraben wird. Beeindruckend ist die Lage auf einem Hügel am Rande der mesopotamischen Ebene. Wegen Einsturzgefahren im Gelände ist die Ausgrabungsstätte meist geschlossen.Wir machen jedoch einen etwa einstündigen Rundgang um diese mystische Stätte, besichtigen antike Steinbrüche, eine Zisterne und einen nicht vollendeten T-Pfeiler. Die mit Tierreliefs verzierten Pfeiler innerhalb der Ausgrabungsstätte kann man eventuell erkennen. Im Archäologischen Museum von Urfa befindet sich die bisher älteste, überlebensgroße Kultfigur, die von Menschenhand angefertigt wurde, und mehrere monumentale Tierplastiken aus Göbekli Tepe.

5. Tag

Harran

In spätbabylonischer Zeit war Harran, seit 5000 Jahren bewohnt, Reise- und Handelsstation zwischen Mesopotamien und Anatolien; berühmt der Tempel des Mondgottes Sin. Von hier aus machte sich Abraham mit Sarah nach Kanaan auf. Heute ist Harran ein abgelegenes Trulli-Dorf, von seiner einstigen Größe zeugen nur noch Ruinen, darunter die der ältesten Universität des Morgen- und Abendlandes. Zurück nach Urfa. Nachmittags Bummel durch den Altstadt-Bazar.

6. Tag

Mardin

Fahrt durch Steppe und Halbwüste auf das Hochplateau des Tur Abdin, „Berg der Knechte Gottes“. Außer Kurdisch, Arabisch und Türkisch wird hier noch Aramäisch, die Sprache Jesu, gesprochen. Malerisch liegt die uralte Stadt Mardin mit ihren kunstvoll verzierten Kalksteinhäusern, Kirchen, Moscheen und Medresen am Berghang unter der Festung. In Mardin wohnen Arabisch sprechende aramäische Christen und Muslime, Glockenläuten mischt sich mit dem Ruf des Muezzins. Besuch von St. Michael, eine der ältesten Kirchen des Tur Abdin, der Bischofskirche, der Alten Moschee und des Basars. 2 Ü in Mardin.

7. Tag

Mardin, Deir Az-Zafaran

Das Museum in einem alten Stadtpalast ist einen Besuch wert. Besuch der Medresen aus dem 12. - 15. Jh., beeindruckend die Zinciriye mit ihren gestreiften Kuppeln. Fahrt zum syrisch-jakobitischen Kloster und alten Patriarchatssitz Deir Az-Zafaran, ein im 4. Jh. umgebauter Tempel des Mondgottes Sin mit schönen Arkaden, Innenhöfen und Kirchen; Mosaike aus dem 4. Jh. Das Kloster besitzt eine der ersten Bibeln. Höhlen in der Felswand hinter dem Kloster boten den Wanderpredigern des 2. Jh.s Schutz, die die christliche Botschaft in der Region verbreiteten.

8. Tag

Dara, Nusaybin

Fahrt nach Süden in Richtung syrische Grenze. Abstecher zur Ruinenstätte des oströmisch-byzantinischen Dara Anastasioupolis in der Nähe des Dorfs Oğuz, von Kaiser Justinian einst als Festung gegen die Perser ausgebaut. In Nusaybin, dem zwischen Römern und Parthern schwer umkämpften Nisibis, besichtigen wir die syrisch-orthodoxe Jakobuskirche (4. Jh.), die Zeynel Abidin-Moschee und alte Türben. 1 Ü in Nusaybin.

9. Tag

Mar Gabriel, Midyat

Das Doppelkloster Deir Mar Gabriel (4./5. Jh.) mit seinen Kirchen und Grabbauten ist heute das wichtigste Kloster des Tur Abdin. Im Zuge von Verfolgungen wurde es öfter zerstört und wieder aufgebaut. Über 80 Klöster gab es im Mittelalter im Tur Abdin - mit den Raubzügen der Kreuzfahrer begann für die monophysitischen Christen die Zeit der Verfolgung. Weiter nach Midyat. Rundgang durch das nur noch von wenigen aramäischen Christen bewohnte Städtchen mit schöner mittelalterlicher Architektur, zahlreichen Kirchen und Moscheen, Sitz eines Metropoliten. Midyat ist bekannt für seine Silberschmiede. 2 Ü in Midyat.

10. Tag

Hah, Tur Abdin

Hah, seit fast 3000 Jahren bewohnt, war Königs- und Bischofsstadt; heute ist es ein Dorf. Berühmt ist das Mutter Gottes-Kloster (5. Jh.), Sinnbild der aramäischen Orthodoxie und Architektur, Wahrzeichen des Tur Abdin. Die mündliche Tradition datiert die Fundamente der Marienkirche in das 1. Jht.; die Aramäer sehen sie als die älteste Kirche der Christenheit an, von den aus Bethlehem zurückkehrenden Drei Königen erbaut. Auf dem Rückweg Klosterkirche Mar Yakub in Salah mit figürlichen und ornamentalen Reliefs am Eingangsportal.

11. Tag

Hasankeyf, Silvan

Fahrt zur alten Festungsstadt Hasankeyf, malerisch an einer Engstelle des Tigris von den Römern angelegt, leider von der Überflutung durch einen Stausee bedroht. Aufstieg auf die Zitadelle mit Ruinen des ortokidischen Palastes (12. Jh.). In Silvan, im 5. Jh. als Martyropolis gegründet, sehenswert die Hauptmoschee, der Löwenturm und die den Batman-Fluss überspannende Malabadi-Brücke, eine architektonische und statische Meisterleistung aus dem 12. Jh. 2 Ü in Diyarbakır.

12. Tag

Diyarbakır

Diyarbakır, das römische Amida, ist auf einem dunklen Basaltplateau über dem Tigris erbaut. Eine zehnbogige alte Brücke überspannt den Fluss. Stadtrundgang entlang der 5,5 km langen, im 4. Jh. aus gewaltigen schwarzen Basaltblöcken errichteten Mauer um die Altstadt mit Zitadelle, Bastionen, 72 Wehrtürmen und reliefgeschmückten Stadttoren. Besichtigung der Großen Moschee, einer im 7. Jh. umgebauten Pfeilerbasilika, und der Karawanserei Hasan Pascha.

13. Tag

Arsameia, Nemrut

Mit der Fähre über den Atatürk-Stausee. Von Kahta zum Karakuş Tepe, Grabtumulus der Mutter des kommagenischen Königs Mithridates; bemerkenswert die Adler-Säule. Weiter über die von Septimius Severus über den Cendere gebaute Chabinas-Brücke, Halt an der mamelukischen Festung Yeni Kale. In der kommagenischen Residenz von Arsameia am Nymphenfluss Tunnel, Felsen-Inschrift und das bekannte Felsrelief von König Antiochos I. und Herakles. 1 Ü in einfacher Unterkunft unterhalb des Berggipfels.

14. Tag

Nemrut-Gipfel, Kommagene

Früh am Morgen Aufstieg zur 2150 m hohen Bergkuppe, um den Sonnenaufgang auf dem „Thron der Götter und Herrscher“ mit seinen berühmten Kolossalstatuen zu erleben. Im 1. Jh. v.Chr. ließ Antiochos I das Monumentaldenkmal über seiner letzten Ruhestatt bauen. Gigantisch die Reliefstelen der Götter des griechischen und persischen Pantheons und des vergöttlichten Herrschers auf den Kultterrassen: Ahura Mazda/ Zeus, Mithras/ Apollon, Artagenes/ Herakles, Kommagene, die Schutzgöttin des Reichs, außerdem ein in Stein gemeißeltes „Löwenhoroskop“. Am Nachmittag Rückfahrt nach Gaziantep, 1 Ü.

15. Tag

Rückreise

Flug von Gaziantep über Istanbul nach Frankfurt.