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Per Rad und Schiff durch Masuren
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Per Rad und Schiff durch Masuren
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Im Land der Feenkamine und Felsenkirchen
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Rad- & Wandertouren in Kappadokien (8 Tage)
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Kulturreisen

Syrien
Damaskus, Aleppo und Palmyra

Syrien ist geprägt von außergewöhnlicher religiöser und ethnischer Vielfalt. Ob sunnitische oder schiitische Muslime, ob Arabisch, Aramäisch, Armenisch sprechende orthodoxe oder mit Rom unierte katholische Christen, ob westlich gekleidet oder traditionell – in den Städten leben sie miteinander. Die Jahrtausende alte gegenseitige Befruchtung von Ost und West ist noch immer sichtbar und spürbar. Beeindruckend sind, trotz aller Turbulenzen im Vorderen Orient, Toleranz und Aufgeschlossenheit der Menschen gerade auch gegenüber Fremden. In Syrien wird die Geschichte mit jedem Schritt gegenwärtig, überall entdeckt man die Spuren vergangener Kulturen: Ruinen aus vor- und frühchristlicher Zeit, gewaltige Kreuzritter-Burgen, prachtvolle Moscheen, Medressen und Paläste aus arabisch-islamischer Zeit, Kunstschätze aus allen Epochen. Starke Kontraste kennzeichnen das Land: auf der einen Seite betriebsame orientalische Großstädte wie Damaskus oder Aleppo, auf der anderen das traditionelle Leben der Beduinenstämme in der Wüste.

Preis pro Person
Doppelzimmer1.910,00 €
Einzelzimmer2.160,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 2.050,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
Sa., 04. Okt. 2008-Fr., 17. Okt. 2008
Sa., 18. Okt. 2008-Fr., 31. Okt. 2008
Sa., 04. Apr. 2009-Fr., 17. Apr. 2009
Sa., 30. Mai. 2009-Fr., 12. Jun. 2009
Sa., 03. Okt. 2009-Fr., 16. Okt. 2009
Sa., 17. Okt. 2009-Fr., 30. Okt. 2009
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 – 18 Personen
Reiseleitung
Fadi Saad Eddin
Hinweise
- Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Partnern in Syrien. Die Durchführbarkeit der Reise ist von der aktuellen Situation im Land abhängig.
- Reisedokumente: Reisepass ist notwendig.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 68,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Anreise

Linienflug ab Frankfurt nach Damaskus, Transfer zum Hotel. 3 Ü in Damaskus.

2. Tag

Damaskus

Besuch des Nationalmuseums mit Funden aus Palmyra, Mari, Ugarit. Besichtigung des Tekkiye-Komplexes mit Moschee, Kerwanserei und Koranschule; anschließend Altstadt. Über den Haupt-Bazar Suq al-Hamediyeh zur Omayyaden-Moschee, im 8. Jh. auf dem Heiligen Bezirk des Jupiter-Tempels und der christlichen Täuferbasilika erbaut. Hier befindet sich das Grabmal von Saladin. Weiter über den Goldbazar zum Azem-Palast, heute Volkskundemuseum. Danach zur Hananias-Kapelle, die an die Wandlung des Saulus zu Paulus erinnert. Über das Osttor Bab al-scharqi verlassen wir die Altstadt; Paulusfenster am Bab Kaysan. Auffahrt auf den Hausberg Djebel Qassiyun mit Blick auf die Stadt.

3. Tag

Hauran, Esraa, Bosra, Zainab-Moschee

Fahrt in die Vulkanlandschaft Hauran südlich von Damaskus; der schwarze Basaltstein wird bis heute zum Häuserbau verwendet. Halt in Esraa, wo die Georgskirche (5. Jh.) und die Eliaskirche (6. Jh.) zu den ältesten Zeugnissen der Christenheit gehören. Besichtigung von Bosra mit römischem Amphitheater, in dem heute noch beim Folklorefestival 15.000 Zuschauer Platz finden. In Damaskus Besuch der schiitischen Moschee der Saida Zainab, der Enkelin des Propheten Mohammed.

4. Tag

Maalula, Deir Mar Musa

Fahrt nach Maalula im Qalamun-Gebirge, wo noch heute West-Aramäisch, die Sprache Jesu, gesprochen wird. Besuch des griechisch-orthodoxen Klosters der Hl. Thekla und des griechisch-katholischen Sergius-Klosters. Weiter nach Norden bis An Nabk; nach kurzer Wanderung erreichen wir das Kloster des Hl. Moses von Abessinien (Mar Musa). Hier engagiert sich Jesuiten-Pater Paolo, der mit in- und ausländischen Studenten die Fresken der Klosterkirche restaurierte, in christlich-moslemischen Seminaren und fördert praktizierte Ökumene. 2 Ü in der Nähe des Krak des Chevaliers.

5. Tag

Georgskloster, Hama, Qasr Ibn Wardan, Apameia

Im Wadi Nasar, dem Tal der Christen, besuchen wir das griechisch-orthodoxe Georgskloster aus dem 6. Jh. und zwei Kapellen (13./16.Jh.) mit wertvollen Ikonen. Weiterfahrt nach Hama am Orontes, berühmt für seine hölzernen Wasserräder, die Norias. Ein Abstecher führt uns zum Qasr Ibn Wardan, einem Wüstenschloss aus Justinians Zeiten, mit Palast, Kirche und Stallungen. An Dörfern mit Bienenkorbhäusern (Trulli) vorbei geht es zur Seleukidenstadt Apameia, die später von den Römern zur Militärbasis ausgebaut wurde.

6. Tag

Krak des Chevaliers, Amrit, Tartus, Marqab, Lattakia

Besichtigung des Krak des Chevaliers, eine der besterhaltenen Kreuzritterburgen: von Kurden erbaut, vom Johanniterorden erobert, im 13. Jh. durch die Mameluken eingenommen. Weiter zur Ausgrabungsstätte des phönizischen Amrit: Quellheiligtum und Nekropole mit gut erhaltenen Spindelgräbern. Anschließend Rundgang durch die von den Phöniziern gegründete Stadt Tartus, die in frühchristlicher und Kreuzfahrer-Zeit Marien-Wallfahrtsort war; die Kathedrale Notre Dame ist heute Museum. Aufstieg zur Kreuzritterburg Qala´at Marqab, eine der am schönsten gelegenen Burgen mit Blick auf das Mittelmeer; die am Fuß gelegene Stadt Banyas war unter Phöniziern, Griechen, Römern und Byzantinern strategisch wichtig. Am Nachmittag erreichen wir Lattakia, Syriens größte und bedeutendste Hafenstadt. 1 Ü in Lattakia.

7. Tag

Ugarit, Saladinsburg

Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Ugarit/ Ras Schamra, vor viertausend Jahren unter den Kanaanitern bedeutendes Handelszentrum. Die Ruinen der königlichen Palastanlage, Wohnhäuser mit Familiengrüften und Privatbibliotheken versetzen uns ins 3. und 2. Jht. v. Chr. Im 14. Jh. v. Chr. wurde hier die erste Alphabetschrift erfunden. Weiter geht es ins Ansariye-Gebirge zur Burg von Saladin, die in byzantinischer Zeit wie im 12. Jh. unter den Kreuzrittern große strategische Bedeutung hatte. 1188 wurde sie von Saladin erobert. 3 Ü in Aleppo.

8. Tag

Aleppo

Aleppo, die zweitgrößte Stadt Syriens, ist ein wichtiges Handelszentrum. Aufstieg zur Zitadelle über der Stadt. Die erste Schutzburg errichteten die Seleukiden, hier verehrte Kaiser Julian Apostata im 4. Jh. n.Chr. seine Götter, im 11. Jh. wurde die Burg unter den Hamdaniden ausgebaut. Besuch des Nationalmuseums mit Funden aus den Tells der Umgebung, aus Mari und aus Ugarit. Rundgang durch den größten Bazar des Vorderen Orients mit 12 km überdachten Ladenstraßen, in dem sich berühmte Kerwansereien, türkische Badehäuser und Koranschulen befinden. Besuch der GTZ-Ausstellung, die die Erhaltungsprojekte der Altstadt dokumentiert. Spaziergang im Armenierviertel mit christlichen Kirchen und Bürgerhäusern.

9. Tag

Tote Städte, Simeons-Kloster, Ain Dara

Fahrt ins nordsyrische Kalksteinmassiv, Zentrum der Oliven- und Weinproduktion, in das Gebiet der „Toten Städte“: auf einem Karstplateau Ruinen längst aufgegebener frühchristlich-byzantinischer Siedlungen mit zahlreichen Basiliken, oft architektonische Meisterwerke. Besichtigung der Klosterruine des Heiligen Simeon, wo der Heilige der Legende nach 30 Jahre seines Lebens auf einer Säule verbrachte. In byzantinischer Zeit war hier ein bedeutender Wallfahrtsort. Weiter nach Ain Dara mit Resten eines hethitischen Ishtar-Heiligtums.

10. Tag

Qala´at Djaber, Rusafa, Halabiye, Deir ez-Zor

Auf einer Halbinsel im Euphratstausee liegt die im mesopotamischen Stil erbaute Burg Qala`at Djaber, die einzige aus Lehmziegeln errichtete Festung. Ein Abstecher führt uns in die Wüste nach Rusafa, dem frühbyzantinischen Pilgerzentrum Sergiopolis, mit den Ruinen der Kirche des Hl. Sergius und einer Basilika aus dem 5. Jh. Weiterfahrt am Euphrat entlang; Aufstieg zur Festung Halabiye, von Palmyras Herrscherin Zenobia angelegt, dann Verteidigungsburg der Römer gegen Osten und später auch von den Arabern als Festung genutzt. Ü in Deir ez-Zor.

11. Tag

Mari, Dura Europos

In Richtung irakische Grenze geht es zur Ausgrabungsstätte des altorientalischen Stadtstaats Mari (Tell Hariri) mit Palastbauten aus der Bronzezeit: Palast des Zimri Lim, Tempel aus dem 3. Jht. v.Chr. Weiter am Euphrat entlang zur einst weltoffenen hellenistischen Handelsstadt Dura Europos: Besichtigung der Zitadelle, der Tempel der Artemis und syrischer Gottheiten, einer frühchristlichen Kapelle und einer Synagoge. Fahrt durch die syrische Stein- und Geröllwüste zur Oase Tadmor. 1 Ü in Palmyra. Bei Sonnenuntergang Blick von der Terrasse der arabischen Burg über das weite Ruinenfeld.

12. Tag

Palmyra

Palmyra, einst reiche Oasenstadt der von den Römern besiegten Königin Zenobia, Stadt der tausend Säulen, hat immer noch prachtvolle monumentale Bauwerke: Bel-Tempel, Triumphbogen, Kolonnadenstraße, Theater, Agora, Nymphäum, Tetrapylon, Diokletianlager, Baal-Shamintempel. Im Tal der Gräber Grabtempel, Turmgräber und Hypogäum „Drei Brüder“. Am späten Nachmittag Fahrt nach Damaskus. 2 Ü in Damaskus.

13. Tag

Baalbek (Libanon)

Fahrt über den Anti-Libanon zur libanesischen Grenze. Besichtigung der gigantischen Ruinen des hellenistisch-römischen Baalbek mit Jupiter-, Venus- und Bacchustempel, Propyläen. Der Ursprung Baalbeks verliert sich in der Legende, doch gab es hier schon phönizische Kultstätten. Am Nachmittag Rückkehr nach Damaskus.

14. Tag

Abreise

Transfer zum Flughafen Damaskus, Rückflug.