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Anatolien zwischen Euphrat und Tigris
Von Göbekli Tepe durch den Tur Abdin zum Berg Nemrut
Nikolausreise zum 6. Dezember
Lykien, die Heimat des Heiligen Nikolaus
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KulturWandern am Bafasee
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KulturWandern in Ephesus, Priene, Gerga, Labranda
Wandern in Kappadokien
Im Land der Feenkamine und Felsenkirchen
Wandern in Kappadokien (Sondertermin - Reiseleitung Nikolaus Koch)
Im Land der Feenkamine und Felsenkirchen
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Vogelzug mit Geierfelsen
Geier der Nordtürkei
(Tour 1)
Vogelzug am Bosporus
(Tour 2)
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Ornitour Kilikien
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Venezuela
In den Kordilleren, Anden und Llanos
Süd-Vietnam
Nationalparks in den Tropen
Jemen
Astrild, Arabertrappe und Südarabischer Steinschmätzer
Per Rad und Schiff durch Masuren
Individualreise
Per Rad und Schiff durch Masuren
Gruppenreise
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Masurische Seen
Zauberhaftes Masuren
Gruppenreise
Masurische Impressionen
Individualreise
Rad- & Wandertouren in Kappadokien (15 Tage)
Im Land der Feenkamine und Felsenkirchen
Rad- & Wandertouren in Kappadokien (8 Tage)
Felsenkirchen, Klöster und unterirdische Städte in atemberaubender Erosionslandschaft
Rad- & Wandertouren in Kappadokien (8 Tage)
Tiefe Canyons und verkarstete Höhenzüge in faszinierender Kulturlandschaft
Qigong und Tai Chi am Bafasee
Der sanfte Weg zu mehr Lebensenergie und Ausgeglichenheit


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Kulturreisen

Nikolausreise zum 6. Dezember
Lykien, die Heimat des Heiligen Nikolaus

Jedes Jahr Anfang Dezember empfängt die kleine Gemeinde Kale Demre, das antike Myra, Gäste aus verschiedenen Ländern, um mit ihnen gemeinsam im Gedenken an den Heiligen Nikolaus zu feiern. Nikolaus war im 4. Jh. Bischof von Myra und wurde schon früh einer der beliebtesten Volksheiligen in Ost und West. Viele legendäre Erzählungen bezeugen seine menschenfreundliche und hilfsbereite Art. Daran soll das Nikolaus-Fest erinnern, über die Grenzen der Religionen hinweg, trotz der Kommerzialisierung und Folklorisierung des „Weihnachtsmanns“.

Eine Reise in die alten Kulturlandschaften Lykien und Pamphylien westlich und östlich von Antalya ist auch im Winter von besonderem Reiz: fast subtropisch mild ist das Klima an der vor rauen Nordwinden durch die grandiose Bergkette des Taurus geschützten Küste, kein Urlaubsrummel stört die beschauliche Stille an der blauen Bucht von Kekova mit der „Versunkenen Stadt“ unter der Meeresoberfläche. Wir erwandern die Ruinenstätten des legendären Lykischen Städtebundes mit ihren einzigartigen Felsnekropolen und Pfeilergräbern und besuchen bedeutende Städte der griechisch-römischen Antike.

Preis pro Person
Doppelzimmer1.275,00 €
Einzelzimmer1.385,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 1.330,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
Mo., 01. Dez. 2008-Do., 11. Dez. 2008
Di., 01. Dez. 2009-Fr., 11. Dez. 2009
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 – 18 Personen
Hinweise
- Bei eigener Anreise 250 € Ermäßigung.
- Eintrittsgelder sind nicht im Reisepreis inbegriffen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 68,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Wir empfehlen das umfangreiche Reisebuch "Türkei"
aus dem Michael Müller Verlag, 912 Seiten, zahlreiche Detailkarten
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oder den spezialisierteren Band "Türkei - Lykische Küste"
ebenfalls aus dem Michael Müller Verlag
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(versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)

Anreise
Abflüge ab Amsterdam, Athen, Basel, Brüssel, Genf, London, Madrid, Moskau, New York, Paris, Prag, Rom, Straßburg, Stockholm, Warschau sind mit einem Preisaufschlag möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


Nikolaus von Myra

Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige historisch belegte Tatsachen. Nach verschiedenen Überlieferungen ist Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patara in Lykien geboren und zwischen 345 und 351 in Myra, dem heutigen Demre, gestorben.
Das griechische Wort „nikos” bedeutet „Sieg”, „laos” das „Volk”. „Nikolaos” meint also „Sieger des Volkes“ und könnte einen Menschen bezeichnen, der das Böse besiegt und dem Volk gezeigt hat, wie das Gute siegreich bleibt.
Der Kult um den Heiligen Nikolaus, Legenden und Wundergeschichten verbreiteten sich von Byzanz aus in die slawischen Länder, über Griechenland nach Süd- und dann auch nach Mittel- und Nordeuropa. Jede Hansestadt hat ihre Nicolaikirche. Die Volksfrömmigkeit bedachte seinen Gedenktag mit regional unterschiedlichen Nikolausbräuchen.
Nikolaus schenkt unerkannt und heimlich, er hilft den Armen und Bedrängten, so wie er in einer seiner Legenden drei Mädchen durch das „Einwerfen” von ererbtem Gold vor Schande bewahrt. Der heilige Nikolaus wird zum Heiligen der Kinder, zum himmlischen Gabenbringer.
Nikolaus gilt als Helfer in fast allen Schwierigkeiten. Er ist der Schutzpatron Russlands, der Kinder und Alten, der Schiffer und Fischer, der Bauern, der Kaufleute, Bäcker, Metzger, Brauer und Wirte, der Pilger und Reisenden, der Gefangenen, Richter und Anwälte ….
Die Niederländer importierten ihren „Sinterklaas" in die von ihnen besiedelte „neue Welt”. Von dort kam er mit rotem Kapuzenmantel und weißem Bart als Weihnachtsmann zurück.

1. Tag

Anreise

Flug nach Antalya, Transfer nach Üçağız an der Bucht von Kekova. 7 Ü in Üçağız.

2. Tag

Bucht von Kekova, „Versunkene Stadt“

Bootsfahrt in der Bucht zum Dorf Kale auf einer Landzunge gegenüber der Insel Kekova, das malerisch in das antike Simena hineingebaut und von einer mächtigen mittelalterlichen Burg beherrscht ist. Unter der Meeresoberfläche kann man versunkene Mauern der alten Stadt Simena und ihrer Hafenanlage sehen. Vom Burgberg aus schöner Blick über die Bucht.

3. Tag

Patara, Letoon, Xanthos, Kaş

In den Sanddünen liegen die Ruinen von Patara, Triumphbogen, Theater, Apollo-Tempel, in der Antike für sein Orakel berühmt, Tempelsarkophag, byzantinische Basilika. Patara war der Hafen für Xanthos, Hauptstadt des Lykischen Bundes und spätere Bischofsstadt. Wanderung am Sandstrand von Patara, Mittagsrast. Danach zum Letoon, dem zentralen Heiligtum der Lykier, das Leto, der Mutter des Apollon und der Artemis, geweiht war. Auf einem steil zum Fluss abfallenden Felsen liegt Xanthos, heute Weltkulturerbe. Im Ruinengelände lykische Pfeilergräber mit dem berühmten 5 m hohen Harpyienmonument (5. Jht. v. Chr.) und dem Tänzersarkophag. Kaş, der malerischste Hafenort der Südwestküste, ist heute ein quirliger Ferienort. Im Schatten einer alten Platane auf der Hauptstraße steht der gut erhaltene Hyposorion-Sarkophag, ein 4 m hohes lykisches Pfeilergrab vom Ende des 4. Jh. v. Chr.

4. Tag

Myra/ Demre, Nikolausfest

Heute, am 4. Dezember, werden in Demre die Festivitäten zu Ehren des „Noel Baba“ offiziell eröffnet. Empfang im Rathaus, Vorführungen türkischer und ausländischer Gruppen. Besuch der Nikolauskirche, außerdem steht das antike Myra auf unserem Programm: römisches Theater mit ausdrucksvollen Friesen von der Fassade, besonders beeindruckend die ab 400 v. Chr. errichtete lykische Meeres- und Flussnekropole in steiler Felswand unter der Akropolis. Den Wohlstand der Bürger in vorrömischer Zeit bezeugen die reich mit Reliefs geschmückten Gräber der Meeresnekropole.

5. Tag

Arykanda, Limyra

Oberhalb der Schlucht des Aykirea-Flusses liegt malerisch auf Bergterrassen die fast unberührte Ruinenstadt Arykanda. Wir erwandern die weitläufige Stadtanlage mit Ostnekropole, Thermen, Gymnasium und Stadion, Agora, Odeon, Theater und Bouleuterion und Christlicher Basilika. Mittags zu Gast im benachbarten Dorf mit typischem Dorfessen. Anschließend Fahrt zur lykisch-römischen Ruinenstätte von Limyra zu Füßen des Berges Toçak. Hoch oben in der Felsnekropole das „Heroon“ des lykischen Dynasten Perikles.

6. Tag

Nikolausfest in Demre

Heute, am 6. Dezember, reihen wir uns in die Schar der Gäste der Gemeinde Demre ein und verbringen den Tag zusammen mit den türkischen Gastgebern. Gesprächsrunde zum Sinn des Tages, Vorführungen verschiedener Gruppen, am Abend gemeinsames Abschiedsessen mit Programm.

7. Tag

Phaselis, Olympos (Chimäre)

In einem Pinienwäldchen am Meer liegt die altlykische Stadt Phaselis. Über die breite Prachtstraße, die einst die drei Häfen der Handelsstadt verband, wandelte im Jahr 333 v.Chr. Alexander der Große. Bootsfahrt entlang der schönen Küste. Anschließend kleine. Wanderung im Olympos-Nationalpark über den „Feuerberg“ mit dem Naturschauspiel der seit Tausenden von Jahren zwischen den Felsen hervortretenden ewigen Flammen der Chimäre, des Feuer speienden mythologischen Ungeheuers, das vom mythologischen Held Bellerophon besiegt wurde. 4 Ü in Antalya.

8. Tag

Antalya, „Perle der Türkischen Riviera“

Rundgang durch die Altstadt von Antalya mit Hadrianstor, Kesik Minare, seldschukischem Yivli Minare - Wahrzeichen der Stadt, Karatay Medrese, Murat Paşa Moschee, Konak-Turm. Im Hafenviertel sind Zeugnisse des frühen Christentums zu sehen: von den Seldschuken zu Moscheen umgewandelte byzantinische Kirchen, deren Baumaterial aus antiken Bauten stammte. Teepause über dem Felsenhalbrund des malerischen alten Hafens. Besuch des Archäologischen Museums mit Funden aus ganz Lykien und Pamphylien.

9. Tag

Perge, Aspendos, Side

Perge ist die am besten erhaltene Stadt des antiken Pamphylien: Stadion, Basilika, Thermen, Nymphäum, Theater (leider z. Zeit nicht zugänglich), Prachtstraße. Durch das hellenistische Stadttor hat schon Paulus die Stadt betreten. In Aspendos steht das besterhaltene römische Theater der Antike mit vollständig erhaltenem Bühnengebäude. Eine Meisterleistung römischer Baukunst ist das Aquädukt. Side, seit 3000 Jahren besiedelt, ist heute eine geschäftige Ferienhochburg im Gelände der antiken Stadt. Das Archäologische Museum in den Thermen ist eines der schönsten der Türkei.

10. Tag

Termessos, Karain-Höhlen

Aufstieg nach Termessos, das in atemberaubender Lage zwischen Felsen im Bergwald etwa 900 Meter hoch über dem Golf von Antalya liegt. Die Ruinenstätte mit ihrer apokalyptisch wirkenden Nekropole – der größten Kleinasiens –, zieht sich weit über ein dicht von Macchie überwachsenes bergiges Gelände. Imposant ist das Theater über eine Schlucht gebaut. Weiter zu den schon seit dem Paläolithikum bewohnten Karain-Höhlen; Funde im kleinem Museum.

11. Tag

Rückreise

Frühmorgens Transfer nach Antalya, Rückflug.