Ornithologie & Nationalparkreisen
Costa Ricas Westen
Vogelbeobachtungen an der Pazifikküste

Ein Fünftel seiner Landesfläche hat Costa Rica in 48 Nationalparks unter Schutz gestellt! So gute
Möglichkeiten für Naturbeobachtung in einzigartigen Landschaften wie in Costa Rica gibt es nur
selten auf dem amerikanischen Kontinent. Smaragdgrüne Wellen rollen hier auf einsame Strände.
Ein leichter weißer Nebel schwebt in den Baumkronen des dichten Urwaldes. Berglandschaften mit
Wasserfällen, noch tätige Vulkane, heiße Quellen, ausgedehnte Savannen, ruhige Wälder - die
landschaftliche Vielfalt ist beeindruckend und der Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt
enorm. In Relation zu seiner Größe hat das kleine mittelamerikanische Land Costa Rica eine
außergewöhnlich reiche Vielfalt an Vogelarten, insgesamt etwa 850.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 2.890,00 € |
| Einzelzimmer | 3.090,00 € |
|
Flughafen-, Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge sind bei DR. KOCH im Reisepreis inklusive
(Wert ca. 180,00 €)
|
Privat-Tour| Personenanzahl | Preis |
|---|
| 1-9 Personen
|
ab 3.180,00 € |
Programm als PDF herunterladen
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Flüge nach/ab San José
- Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
- Alle Fahrten im vollklimatisierten Bus
- Transfers, sonstige Transporte
- Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC inkl. Frühstück
- Unterkunft in OTS Las Cruces und OTS Palo Verde inkl. Vollpension
- Unterkunft in Corcovado Tent Camp inkl. Halbpension
- Eintrittsgebühren
- Reiseleitung
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
10 - 15 Personen
Schwierigkeitsgrad
Leichte Tour
Hinweise
Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 68,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Flug nach San José
Ankunft in San José. Transfer zum Hotel.
Übernachtung im Hotel Bougainvillea.
- 2. - 3. Tag
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Vulkan Irazu, Cartago, San Gerardo
Dieser Tag beginnt mit einer atemberaubenden Bergfahrt
zum Gipfel des Vulkans Irazu, von wo man einen herrlichen
Ausblick auf den Krater hat. An sonnigen, klaren
Tagen kann man mitunter sogar den pazifischen und den
atlantischen Ozean gleichzeitig sehen! Nach einem
Rundgang auf dem Vulkan geht es weiter in
die historische Stadt Cartago. Hier besuchen wir die
Ruinen der alten Siedlung und auch die wunderschöne
Basilika Virgen de los Angeles mit ihren vielen
kunstvollen Schnitzereien und Statuen. Weiter geht es
entlang der Interamericana, auf der wir schon
bald den höchsten Punkt am Cerro de la Muerte erreichen
und wir schließlich abseits der Hauptstrasse nach San
Gerardo de Dota gelangen. Unser Hotel liegt in einem
nahezu unberührten Taleinschnitt – ein wahres Paradies
für Vogelbeobachter und Naturliebhaber. Beobachtungen
von 2.600 m bis 3.500 m mit Arten wie Quetzal,
Flämmenchenkolibri, Weisskehlkolibri, und Pupurschwalbe.
In den Eichenwäldern finden wir die größte Zahl an
endemischen Arten in Zentralamerika. Dazu gehören
Graukehlmusendrossel, Gelbflankenseidenschnäpper,
Langschwanzseiden-Schnäpper, Gelbschenkelbuschammer und
viele mehr. In den Hochlagen sehen wir den Bergzaunkönig
und den Vulkanjunco. Ausgezeichnete Beobachtungen in
Eichenwäldern, an Flussläufen und im Gebirgsparamo sind die
Höhepunkte der Hochlandexkursion.
2 Übernachtungen in der Río Savegre Lodge
- 4. Tag
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Mangrovengebiet des Río Sierpe und des Río
Terrabas
Unsere heutige Route führt uns weiter in den Süden, hinab von der
Cordillera de Talamanca in das pazifische Tiefland auf die Halbinsel
Osa. Nur wenige Kilometer vom Corcovado Nationalpark entfernt, liegt
die La Choza del Manglar Lodge. Hier begeben wir uns auf den Spuren
des Mangrovenwaldsängers und des Zwergsultanhuhns in die Wildnis -
zwei außergewöhnliche Arten, die in den Mangroven beheimatet sind.
Über die Flussmündung hinaus im Pazifik beobachten wir braune Tölpel
und den Braunpelikan. An den Stränden Regenpfeifer, Strandläufer
und Brachvögel. Das Mangrovengebiet des Río Sierpe und des Río
Terrabas ist das zweitgrösste in Mittelamerika und macht 90%
der Gesamtmangroven Costa Ricas aus.
1 Übernachtung in der Eco Manglar Lodge
- 5. - 6. Tag
-
Las Cruces, Wilson Garten
Nach unserer frühmorgendlichen Tour in der Umgebung
der Lodge und einem guten Frühstück verlassen wir die Halbinsel Osa.
Wir fahren bis zur Biologischen Station Las Cruces mit dem
Botanischen Garten an der Grenze zu Panama. Über 4
verschiedene Vegatationszonen erstreckt sich das Forschungsgebiet
und bietet somit einen grossen und vor allen Dingen interessanten
Querschnitt der Avifauna Costa Ricas. Eulen, Cotingas, Kolibris,
Tangare, Naschvögel, Zaunkönige und Ameisenwürger können hier in
den Gärten beobachtet werden. Die Lodge ist eine
biologische Station und der Interessierte hat Zugang zur
Bibliothek der Station, außerdem gibt es immer ausreichend
Zeit zu einem Gespräch mit den Biologen.
2 Übernachtungen im Hotel Las Cruces
- 7. - 8.Tag
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Corcovado Nationalpark
Wir begeben uns wieder auf die Halbinsel Osa. Der Corcovado
National Park mit seinem feucht-heißen Klima ist ein
Gebiet mit einer der höchsten Artenvielfalt der Erde.
Man findet hier allein ¼ aller Baumarten Costa
Ricas. Als eines der letzten Ökosysteme dieser Art in
Mittelamerika, beheimatet er seltene Tierarten
Es sind die letzten Primärwaldflächen an der Pazifischen Küste
Zentralamerikas. Der Corcovado Nationalpark umfasst Regenwald,
Mangrovensümpfe, Schwemmlandebenen, Sumpfwald und Grassumpfgebiet.
Über 400 Vogelarten – unter anderem der Rote Ara leben hier
neben 116 Amphibien- und Reptilienarten sowie 139
Säugetierarten. Vier Arten von Meeresschildkröten nisten
an seinen Stränden. Hier erwarten wir neben den Roten
Ara, verschiedene Trogone, Tangare, Bussarde, Geier und Fischadler.
2 Übernachtungen im Corcovado Tent Camp
- 9. - 10.Tag
-
Nationalpark Carara
Weiter geht es nach Norden entlang der Pazifikküste,
vorbei an den viel besuchten Strandorten des Landes: Dominical,
Manuel Antonio und Jaco. Oftmals werden wir auf dieser Strecke
zu kurzen Exkursionen halten, da diese ein wahres Eldorado
der Vogelbeobachtung darstellt. Im immergrünen
Trockenwal des Nationalparkes Carara kommen 400 verschiedene
Vogelarten vor. Wir beobachten im Nationalpark um unser Hotel
und in den Mangroven des Río Tarcoles Rote Aras, Nachtreiher, Kahnschnabel und jagenden Fischadlern.
An den Stränden und auf den Sandbänken tummeln sich
Sand- und Regenpfeifer und Schlammläufer. In den Wäldern
beobachten wir Pipras, Tukane, Kronentyrann, Guane,
und Ameisenwürger.
2 Übernachtungen im Hotel Villas Lapas
- 11. - 12. Tag
-
Palo Verde Gebiet, Río Tempisque
Wir folgen wieder der Interamericana in die trockene Provinz
Guanacaste und erreichen im Tempisque Tal die von der Organisation
für tropische Studien geleitete Biologische Station Palo Verde.
Das Palo Verde Gebiet hat einen der intaktesten Trockenwälder
und die höchste Vogelkonzentration in ganz Mittelamerika.
Die Sumpflandschaft vor der biologischen Station ist der
Fressplatz für 60 Wasservogelarten. Blauflügelenten und
Ringschnabelenten können zu Tausenden beobachtet werden.
Weitere Arten sind Kolibris, Waldsänger, Tangare,
Eulen und Falken. Insgesamt wurden schon bis zu 300 verschiedene
Arten gezählt. Zu Fuß und mit dem Boot erleben wir
den Río Tempisque mit seinen vielen kleinen Vogelinseln.
2 Übernachtungen in der Lodge Palo Verde
- 13. Tag
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San José
Vormittags stehen nochmals Beobachtungen auf dem Programm,
bevor wir in die Hauptstadt San José zurück kehren,
wo noch genügend Zeit für einen kleinen Stadtrundgang und zum
Einkaufen bleibt.
1 Übernachtung im Hotel Don Fadrique
- 14. Tag
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Rückflug
Transfer zum internationalen Flughafen, Rückflug nach Frankfurt
- 15. Tag
-
Rückflug
Ankunft in Deutschland