Wandern & Kulturwandern
Kulturwandern auf Kreta
Schluchten, Klöster, minoische Schätze

Meer und Gebirge, tiefe Schluchten, Felsküsten und traumhafte Buchten, einsame Klöster und
Kapellen, versteckte Bergdörfer und freundliche Menschen – das ist Kreta. Kreta konnte sich
lange eine große Ursprünglichkeit erhalten; noch immer spiegelt sie sich in der Lebensweise,
in Musik, Tanz und Literatur, in Handwerk und Kunst-handwerk. Aufgrund seiner Lage weit
südlich am Lybischen Meer hat Kreta ein besonders mildes und sonniges Klima. Vor allem im
Frühjahr und Herbst lädt die Insel mit ihrer üppigen Vegetation zum Wandern ein.
Wandern auf Kretas alten Wegen und Maultierpfaden bedeutet nicht nur Naturerleben, es ist
immer auch Begegnung mit der Geschichte. Vor Jahrtausenden war die Insel die Brücke zwischen
Europa und den frühen Hochkulturen am Nil und in Vorderasien. Im Mythos entführt Zeus in der
Gestalt eines Stieres die schöne Königstochter Europa von der phönizischen Küste nach Kreta;
sie gebar die ersten “Europäer”.
Wir erwandern den westlichen Teil der Insel und besuchen den berühmten minoischen Palast
von Knossós und das Archäologische Museum in Heráklion.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 1.790,00 € |
| Einzelzimmer | 1.980,00 € |
Privat-Tour| Personenanzahl | Preis |
|---|
| 1-7 Personen
|
ab 1.870,00 € |
Programm als PDF herunterladen
Termine
| Sa., 27. Sep. 2008 | - | Sa., 11. Okt. 2008 |
| Sa., 04. Apr. 2009 | - | Sa., 18. Apr. 2009 |
| Sa., 30. Mai. 2009 | - | Sa., 13. Jun. 2009 |
| Sa., 26. Sep. 2009 | - | Sa., 10. Okt. 2009 |
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Flüge
- Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
- Transfers und sonstige Transporte
- Alle Fahrten mit dem Bus
- Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC
- Vollpension, am Mittag als Picknick
- Reiseleitung
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
8 – 16 Personen
Reiseleitung
Anton Pruissen, Ineke Banninga
Schwierigkeitsgrad
Wanderungen leicht bis mittelschwer, 3-6 Stunden. Höhenunterschied max.
500 m. In der Samaria-Schlucht steigen wir 1000 m, in der Imbros-Schlucht 650 m abwärts. Fußwege,
Eselspfade und Feldwege durch oft steiniges Gelände. Gute Kondition und Trittsicherkeit erforderlich.
Hinweise
- Eintrittsgelder nicht im Reisepreis inbegriffen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 68,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Reisebuch
"Kreta"
aus dem Michael Müller Verlag
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(versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
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Ausgangspunkt der ersten 4 Tagestouren dieser Wander & KulturSternreise ist das kleine Hotel
Bikakis in Kíssamós, Kretas westlichster Stadt (4 Ü).
Unsere zweite Unterkunft: ein familiäres kleines Hotel in Exopoli bei Georgioupolis 2,5 km von der
kretischen Nordküste (7 Ü).
Die letzten 3 Nächte verbringen wir in einem Hotel in Arolithos, einem schön restaurierten
Dorf mit alten Werkstätten bei Heráklion.
- 1. Tag
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Anreise
Flug nach Chaniá und Transfer per Minibus nach Kíssamós, 4 Ü.
- 2. Tag
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Von Kalivianí nach Karefilianá, Falássarna
Von Kalivianí aus leichte Wanderung im westlichsten Teil von Kreta zum Weiler Karefilianá,
mit prächtigem Blick auf die Berge der Halbinsel Gramvoússa, über das Meer und die
Küstenebene bei Falássarna. Anschließend besuchen wir Falássarna, im 5. und 4. Jh. v.Chr.
Hafen- und Handelsstadt, mit schönem Sandstrand, antiken Siedlungsresten und Steinbrüchen
am Meer.
- 3. Tag
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Von Moúri nach Koutsomatádos, Ágia Sophía
Kurze Fahrt durch schöne Berglandschaft nach Süden. Vom Dorf Moúri aus Wanderung durch
Olivenhaine, danach geht es ein Stück aufwärts durch eine Schlucht und über Feldwege wieder
abwärts nach Koutsomatádos. Unterwegs Ruine einer byzantinischen Kirche. Aufstieg zu einer
Grotte mit der hinein gebauten Kapelle Ágia Sophía, Kirche der Heiligen Weisheit.
- 4. Tag
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Durch die Tsikhlianá-Schlucht nach Polirhinía
Mittelschwere Wanderung über eine Hochebene nach Sirikári. Vom Dorf aus Abstieg bis zum
Grund der Tsikhlianá-Schlucht mit ihren grandiosen Felswänden. Den Bachlauf überqueren
wir über eine steinerne Bogenbrücke. Auf einem kegelförmigen Hügel über dem Dorf
Polirhinía Ruinen einer der ersten dorischen Niederlassungen in Kreta, einer Polis
aus dem 8. Jh.v.Chr., strategisch günstig angelegt und von mächtigen Zyklopenmauern
umgeben. Von hier aus herrlicher Blick auf die Nordküste.
- 5. Tag
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Halbinsel Rodopoú, Kloster Goniá, Michaelis-Kirche
Auf unserer Wanderung erkunden wir einen Teil der Halbinsel Rodopoú. Besuch des Klosters
Goniá bei Kolimvári; in der “Ökumenischen Akademie” des Klosters werden internationale
Seminare veranstaltet; im Museum gibt es eine interessante Sammlung alter Ikonen.
Architektonisch einzigartig auf Kreta ist die reich mit Fresken und Mosaiken
ausgestattete Kirche des Erzengels Michael bei Episkopí (11. Jh.).
Danach Fahrt zum Hotel in Exopoli, 7 Ü.
- 6. Tag
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Ímbros- bzw. Samariá-Schlucht
Frühjahr: Auf alten Wegen wandern wir von Komitádes aus die enge Ímbros-Schlucht
abwärts, steile Felswände an beiden Seiten, imposantes Felsentor. Besuch der Kapelle
Ágios Geórgios mit Fresken aus dem 14.Jh.
Herbst: Wenn noch offen, im Herbst eine schwierige Abstiegswanderung durch die zum
Nationalpark erklärte berühmte Samariá-Schlucht mit einem Höhenunterschied von 1300 m,
18 km Länge und fast 300 m hohen überhängenden Felswänden. Anschließend Fahrt mit dem
Schiff nach Chóra Sfakíon am Libyschen Meer.
- 7. Tag
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Argiroúpolis, Zourídi, Konstantínos
Wir wandern durch eine abwechslungs- und farbenreiche Landschaft. Auf dem Gelände des
antiken Lappa liegt das Gebirgsdorf Argiroúpolis; kleine Wasserfälle unterhalb des Ortes.
Wir laufen durch römische Siedlungsreste, besuchen Zourídi, Konstantínos und weitere
malerische Dörfer und besichtigen zwei Kirchen mit alten byzantinischen Fresken, außerdem
ein kleines ethnologisches Museum.
- 8. Tag
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Zur freien Verfügung
Wandern am Kournás-See; vielleicht sichten wir die hier lebende Kaspische
Wasserschildkröte. Besuch von Chaniá mit seinem venezianisch-türkischen Stadtkern,
dem alten Hafen und den Markthallen möglich oder Fahrt nach Georgioúpolis, wo der
Almirós-Fluss mit mehreren Armen ins Meer mündet. Georgiópolis hat den längsten
Sandstrand an der Nordküste Kretas.
- 9. Tag
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Exópoli, Likotineréa, Seliá
Ab Exópoli geht es querfeldein aufwärts nach Likotineréa oberhalb der Küste, von hier aus
bietet sich uns ein weiter Ausblick auf das Kretische Meer bis zur Felsenküste vor Réthymnon.
Auf unserem Weg abwärts nach Seliá zeigen sich die imposanten Weißen Berge, Lefka Hóri.
Anschließend besuchen wir Georgióupolis und/oder die freskengeschmückte Panagía-Kirche
bei Alíkambos (14.Jh.).
- 10. Tag
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Ágios Nikólaos, Halbinsel Akrotíri
Besuch der alten byzantinischen Kirche Ágios Nikólaos in Kyreakoselia bei Stílos mit
Fresken aus dem 13. Jh. Unterwegs zur Halbinsel Akrotíri Halt bei den Ausgrabungen der
antiken Stadt Áptera(5. Jh. v.Chr.) auf einem Hochplateau über der Bucht von Soúdha.
Anschließend Erkunden der Halbinsel Akrotíri mit den Klöstern Agía Triáda und Gouvernéto,
beide noch von Mönchen bewohnt. Stavrós an der Nordküste war einer der Drehorte für den
Film “Alexis Sorbas”. Leichter Abstieg zur Bärenhöhle und zum verlassenen Kloster
Katholikó, Besichtigung der Eremitenhöhle des Heiligen Johannes.
- 11. Tag
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Míli-Schlucht, Chromonastíri, Réthymnon
Wanderung durch die immergrüne Míli-Schlucht. Wir folgen einem Bachbett; beim verlassenen
Dorf Míli führt der Weg an Getreidemühlen vorbei, die früher mit Wasserkraft angetrieben
wurden. Im Gebirgsdorf Chromonastíri Besichtigung eines renovierten venezianischen Palazzo,
jetzt Armee-Museum, und der uralten Kirche Panagía Kera. Am Nachmittag Besuch von Réthymnon
mit schöner, von der venezianischen Festung überragter Altstadt: stimmungsvolle Plätze,
enge Gassen, venezianische Portale und Hausfassaden, türkische Holzbalkone und Rundbögen.
Spaziergang am Promenadenstrand; Rast am Kai des kleinen Fischerhafens.
- 12. Tag
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Kloster Arkádi, Eléftherna, Margarítes
Besuch des Klosters Arkádi, Nationaldenkmal und Symbol für den Befreiungskampf der Kreter
gegen die Herrschaft der Türken. Hier endete ein Aufstand mit einer blutigen Tragödie, dem
Tod der Verteidiger, Frauen und Kinder. Anschließend Wanderung in der schönen Umgebung der
antiken Stadt Eléftherna mit Ausgrabungsstellen aus minoischer bis römischer Zeit.
Spaziergang durch das Töpferdorf Margarítes. Fahrt zum Hotel in Arolithos in der Nähe
von Heráklion, 3 Ü.
- 13. Tag
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Fourní, Knossós, Museum Heráklion
Ein minoischer Tag heute! Ausgrabungen in Fourní bei Archánes mit minoisch-mykenischer
Nekropole, anschließend Wanderung durch die im 16. Jh. v.Chr. erbaute weitläufige minoische
Palastanlage von Knossós mit ihren vielstöckigen Gebäudekomplexen. Die Anlage diente den
minoischen Kretern als Residenz und als kultureller und religiöser Mittelpunkt, als
handwerkliche Produktionsstätte und als Warenlager. In Heráklion Besuch des berühmten
Archäologischen Museums mit seiner großen Sammlung minoischer Fresken, Töpferwaren und
anderer Kostbarkeiten.
- 14. Tag
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Fódele, Museum El Greco
Auf und ab führt die Route an diesem letzten Wandertag; weite Aussicht am Beginn der
Wanderung. Langsam geht es abwärts Richtung Fódele. In diesem Dorf wurde 1541 der Maler
Doménikos Theodokópoulos geboren, berühmt geworden als El Greco. Im örtlichen Museum kann
man Kopien seiner bekannten Bilder erwerben. In Fódele gibt es viele kleine Läden mit
Kunsthandwerk. Zeit für einen letzten Einkaufsbummel.
- 15. Tag
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Abreise
Transfer zum Flughafen Heráklion, Rückflug nach Deutschland.